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“Irgendwo zwischen Folk und Pop, mit ein bisschen Klassik und Jazz“, siedelt Vienna Teng selbst ihre Musik an. „Es ist etwas frustrierend, keine griffigere Bezeichnung bieten zu können. Aber gleichzeitig zeigt es wohl, dass ich irgendetwas richtig mache.“ Sehr richtig sogar. Seit die 28-jährige „asiatisch-amerikanische Kalifornierin“ im Jahre 2002 ihren Job als Programmiererin bei Cisco-Systems kündigte, um sich ganz ihrer Musik zu widmen, hat das „Kind von Chopin und Sarah McLachlan“ (San Jose Mercury News) ihren „sanften und anspruchsvollen Sopran“ (Washington Post), ihre „schlauen und introspektiven Texte“ (Philadelphia Daily News) und ihre „verschlungenen Klavierarrangements“ (Entertainment Weekly) erfolgreich unter ihre Landsleute gebracht – in TV-Hits wie der „Letterman Show“ und auf Tour mit Kollegen wie Madeleine Peyroux, Shawn Colvin, Duncan Sheik, Joan Baez oder den Indigo Girls. Ihr drittes, deutlich von Jazz, Bossa Nova und Country durchdrungenes Album „Dreaming Through The Noise“ (Rounder/ Universal) entstand jetzt gemeinsam mit Larry Klein, der auch Madeleine Peyroux’ und Till Brönners aktuelle Alben produzierte. Die elf sinnlichen und sanften, nicht nur melancholischen aber immer traumhaft melodiösen Songgeschichten erzählen von der Zerstörungskraft von Hurrikan Katrina („Ponchartrain“) oder der unwahren Liebe („Whatever You Want“) und galten dem wählerischen National Public Radio als „die am meisten erwartete CD des Sommers“.

 

Vienna Teng
„Inland Territory“
Rounder/ Universal Music 06011 4311252
VÖ: 06.02.2009


Nach New York bin ich in etwa zu dem Zeitpunkt umgezogen, als ich für das neue Album zu schreiben anfing. Zuvor hatte ich immer in San Francisco gelebt und war richtig neugierig, inwieweit die neue Umgebung auch meine Musik beeinflusst. Die Resultate sind durchaus dramatisch. Diese Lieder konnten nur an einem Ort wie New York entstehen, mit den Extremen von Menschenmengen und Isolation, gnadenlosem Tempo und überwältigender Vielfalt. Hier stößt man an jeder Ecke auf historische Details aus Ländern der ganzen Welt und das kann einen im gleichen Atemzug willkommen heißen und fürchten lassen. Ich denke, vieles von dieser besonderen Stimmung, hat den Weg in die Lieder dieses Albums gefunden. Alles fühlt sich ehrgeizig und dringend an, sogar in den leisen Liedern. Ich kann den Eindruck der Untergrundbahnen wie auch der Wolkenkratzer darin wieder finden. (Vienna Teng)

Mit einem Schmunzeln denkt Vienna Teng an die zwei Jahre zurück, als sie versuchte, in Silicon Valley als Computerspezialistin zu bestehen. Die Zeit, meint sie in der Rückschau, habe ihr bewiesen, dass sie in der Lage sei, so ziemlich jeden Rechner abstürzen zu lassen, der ihr zwischen die Finger komme. Aber genau genommen hatte sie auch nicht vor, in diesem Business Karriere zu machen. Da war zwar das Studium der Computerwissenschaften an der Stanford University, das sie im Jahr 2000 erfolgreich abgeschlossen hatte, und ein Versprechen an die Eltern, es doch wenigstens in einem richtigen Beruf zu probieren. Ihre Zukunftsträume drehten sich aber um andere Dinge. Während des Studiums hatte sie bereits bei den Stanford Harmonics gesungen, einer A Cappella Gruppe der Universität, und außerdem im hauseigenen Tonstudio ein paar Aufnahmen gemacht, die sie auf dem Campus an befreundete Kollegen verteilte. Das alles waren noch ein wenig unbeholfene Anfänge, aber für Vienna Teng untermauerten sie den Plan, eines Tages ihr Glück als Musikerin zu versuchen.
Und ganz so unschuldig an ihrer künstlerischen Entwicklung, wie es scheinen mag, waren die Eltern dann auch nicht. „Zu den ersten Momenten, an die ich mich überhaupt erinnere, gehörten die Abende, als mein Vater mit seiner Gitarre an meinem Bett saß, und mir Schlaflieder vorsang. Das hat mich geprägt“, meint die Künstlerin in der Rückschau. Und auch sonst gab es zu Hause viel Musik zu hören und zu entdecken. Vienna Teng, geboren 1978 als Cynthia Yih Shih im kalifornischen Saratoga, stammt aus einer taiwanischer Emigrantenfamilie mit chinesischen Wurzeln. Gesungen wurde viel, im Plattenschrank fanden sich Simon & Garfunkel und James Taylor ebenso wie europäische Klassik und Mandarin Pop der Sechziger. „Ich kann nicht sagen, wo genau meine Wurzeln liegen, das hängt sehr von dem jeweiligen Song ab, den ich schreibe. Aber als ich beispielsweise meinen Eltern die ersten eigenen Lieder vortrug, meinten sie immer: 'Und wo ist die Melodie?' oder 'Das ist aber eine schöne Melodie!'. Das hat durchaus mit der Tradition in Taiwan und China zu tun. Und es ist mir als grundlegende Idee meiner Stücke geblieben. Ich achte bis heute zuerst auf die Melodie“.

Musik macht Vienna Teng seit ihrem fünften Lebensjahr, hatte Klavierstunden bis in die Teenagerzeit. Den Gesangsunterricht gab sie schnell auf, weil sie keine Lust verspürte, einen Haufen Dollars dafür zu zahlen, dass ihr jemand sagt, dass sie alles falsch mache. So blieb sie Autodidaktin, schrieb als Kind die ersten Songs und gab sich sogar einen neuen Namen: „Als ich ein paar Rocksachen spielte und den kindlichen Beschluss fasste, einmal ein Star zu werden, wollte ich unbedingt auch einen Künstlernamen haben. So kam ich auf Vienna Teng, 'Vienna' als Hommage an die Stadt Wien, die ich mir als Heimat von Mozart und Beethoven immer märchenhaft vorstellte. Als ich unlängst einmal wirklich dort war, habe ich allerdings festgestellt, dass Wien ganz anders ist, als ich es mir eingebildet hatte. Gefallen hat es mir trotzdem“. Die Verbindung im Namen zu Teresa Teng, der populären chinesischen Sängerin der Achtziger, sei allerdings Zufall, auch wenn ihr deren Lieder durchaus vertraut seien.

Und die eigene Karriere? Sie begann, kurz nachdem Vienna Teng ihren Job bei der Computerfirma an den Nagel gehängt hatte. Noch 2002 veröffentlichte die Newcomerin ihr Debüt-Album „Walking Hour“, das bereits auf genügend wohlwollende Resonanz stieß, um ihr im folgenden Jahr eine Einladung in David Lettermans „Late Show“ einzubringen, ein im Rückblick surreales Ereignis, das ihr inzwischen kaum noch wahr vorkommt. Vienna Tengs Popularität jedenfalls stieg stetig. Im Jahr 2004 folgte „Warm Strangers“, das sie bereits in die Billboard Spartencharts brachte (Top Heatseekers, Top Independent Albums und Top Internet Albums), vor knapp zwei Jahren schließlich das hochgelobte Songalbum „Dreaming Through The Noise“ (2007). Die Sängerin mit der lyrisch klaren Stimme wurde eingeladen, Konzerte von Kolleginnen wie Shawn Colvin, Joan Osborne, Patty Griffin, Joan Baez oder auch den Indigo Girls zur eröffnen und ging selbst fleißig auf Tournee. Ihr gelang der Absprung in die musikalische Selbständigkeit, denn ihre Lieder berühren die Menschen: „Ich habe das Glück, ein loyales Publikum zu haben. Es hat Vertrauen in mich, ist neugierig auf meine Lieder und trägt mich mit, solange ich Bedeutungsvolles mitzuteilen habe“.

Die Menschen mögen Vienna Teng, denn ihre Lieder brauchen keine Klischees, um zu wirken. Im Gegenteil: Die seit eineinhalb Jahren in New York lebende Sängerin liebt die Vielfalt der Einflüsse, die sie von überall annimmt und zu Eigenem verarbeitet. Das war schon auf „Dreaming Through The Noise“ so und wird mit „Inland Territory“ noch deutlicher. „Ursprünglich war das Album als drei EPs gedacht, jede mit einem anderen Thema und einem leicht unterschiedlichen Klangcharakter. Die 'Pop-EP' handelte von persönlichen Beziehungen und hatte eine eher klassische Instrumentierung. Die 'Rock-EP' beschäftigte sich mit verschiedenen geopolitischen Szenarien und war mehr von elektrischen Gitarren und dissonanten Sounds geprägt. Die 'Folk-EP' schließlich wurde überwiegend live in einer Kirche und einem Zimmer in einem alten Haus in San Francisco aufgenommen und enthielt Lieder, die mir einfielen, als ich mich mit meiner Familie beschäftigte. Zum Schluss wurde dann doch ein Album daraus und ich stellte fest, dass alle drei Teile ein gemeinsames Thema durchzieht. Es geht um eine grundlegende Dankbarkeit. Mit dieser Musik habe ich verstanden, wie begünstigt ich eigentlich bin und was für Verantwortung daraus erwächst, dass ich so glücklich bin“.

Stichwort Verantwortung. Es ist ein wichtiger Punkt in Vienna Tengs Alltag und Künstlerleben. Im November 2008 etwa war sie mehrere Wochen in Argentinien unterwegs, um freiwillig der Non-Profit-Organisation „Habitat for Humanity“ zu unterstützen, die sich weltweit für eine menschenwürdige Unterbringung auch der Ärmsten einsetzt. Vienna Teng sieht sich in der Verantwortung, im Leben wie in ihrer Kunst. Das prägt auch einige ihrer neuen Lieder: „Ich gehöre nicht zu denen, die mit dem Finger auf andere Leute zeigen, sondern sehe mich eher mittendrin. Der Song 'Radio' zum Beispiel handelt von dem Nahostkonflikt und wie einfach es ist, das alles aus der sicheren Ferne in Kalifornien mitzuerleben. Ich habe versucht, mir die Situation vor Ort vorzustellen, verschiedene Sichtweisen aufzuzeigen. In der Mitte klingt der Song daher, als würde man an einem Radio die Stationen durchzappen. Für 'Oh Gringo', ein Lied über die illegale Immigration an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, habe ich, um spanisch zu singen, extra die Grammatik und Aussprache gelernt, um mich nicht zu blamieren. Für Songs wie 'Augustine' und 'St.Stephen's Cross' habe ich ausführlich christliche Texte studiert und mich für 'In Another Life' mit der chinesischen Kulturrevolution und Berichten über Grubenunglücke auseinandergesetzt“.

Vienna Teng denkt sich in andere Menschen und Schicksale hinein, reflektiert Familie, Beziehungen, letztlich ihre Existenz. Sie ist eine pragmatische Philosophin, erhebt ihre Stimme, erzählt Geschichten, nicht klagend oder anklagend, aber deutlich Position beziehend. Das macht „Inland Territory“ zu einem persönlichen, bewegenden Album, das sich klar und mit Anspruch vom popmusikalischen Alltag abhebt. Und vor allem singt sie mit bewegend natürlicher Stimme und macht faszinierend vielfarbige Musik. „Meine Lieder sind zunächst nur ein Gerüst, das ich dann nach und nach mit Klängen fülle. Bei 'Inland Territory' habe ich in dieser Hinsicht viel von Alex Wong gelernt, einem alten Freund, wunderbaren Schlagzeuger und Bandkollegen. Ich wolle es unbedingt coproduzieren und er hat mir da in vieler Hinsicht die Augen geöffnet“. So wurde „Inland Territory“ ein erstaunlich vielschichtiges, ehrliches Album, unmittelbar in der Wirkung und zugleich durch die beiläufig komplexen Arrangements voller kleiner musikalischer Überraschungen. Es setzt Vienna Tengs bisherige Entwicklung fort, in eine Richtung, die sie zielstrebig in das Pantheon des großen amerikanischen Songwritings führt.
 

 


Vienna Teng (english info)

 

Vienna Teng
Inland Territory
Street Date: February 2009 ex USA 7th April 2009

“I’m kind of a late bloomer,” says Vienna Teng.

Not that you’d guess from looking at the past few years. The songwriter, singer and pianist has released three critically acclaimed albums, landing her on three Billboard charts and in Amazon.com’s top ten. She regularly sells out theaters across the U.S. and Europe, fans travel hundreds of miles to catch a single show, and her opening sets for the likes of India.Arie, Joan Baez and Madeleine Peyroux end in standing ovations. Mere months after quitting her job as a software engineer in 2002, she was being interviewed on NPR and performing on The Late Show with David Letterman, who declared that he’d listened to her entire debut album and that there was “not a dud” on it. Her brand of sophisticated, piano-driven pop has been gathering accolades ever since: “seductive and transcendent” (Amazon.com), “gorgeously conceived…accomplished yet understated” (Paste), “singular among her peers” (Variety).

So why the sense of a late start?

“I’m talking about artistic maturity, not success,” Teng explains. “I feel like I’m just now settling into who I am in a lot of ways. Now I really go for the sounds I’m hearing in my head, and tackle the subjects I’ve really wanted to write about, when before I might have shied away and said, ‘I can’t do that kind of thing.’”

The newfound confidence shows. Her fourth album, Inland Territory, is a tour de force musically and lyrically, a complex and deeply thoughtful work from an artist cut loose from limitations. Recorded over five months and in four cities, with instrumentation ranging from orchestral percussion to found-object loops to polyphonic choirs, it’s without question her most ambitious work yet. The credits alone read like a “Ones To Watch” list: engineer and mixer Eddie Jackson (James Taylor, Patti Sciafla), violinist and concertmaster Rob Moose (Sufjan Stevens, Beth Orton), guitarist Kiyanu Kim (Gwen Stefani) and bassist Jeff Allen (Duncan Sheik), to name a few. Guitar virtuoso Kaki King lends her signature soundscapes to a few tracks, renowned clarinetists Ben Goldberg and Beth Custer trade fours, and fellow singer-songwriters Ari Hest, Julian Velard, Odessa Chen and Noe Venable all contribute vocals.

“It was a two-degrees-of-separation project,” says Teng. “Everyone I ever wanted to have play on a record of mine—I’d call them up and ask, and if they said yes, I’d go: ‘Great! Who else do you think should be part of this?’ So there was a kind of family feel to the whole thing. Complete with impossible scheduling,” she adds with a laugh.

To help pull off this enormous undertaking, she called on producer/songwriter and multi-instrumentalist Alex Wong, who performs with her on tour. “I’ve always admired Alex’s approach to production,” she says. “No matter how complex or clever he gets, he’s always serving the song, communicating its meaning. And we’ve been friends for years, so there was that comfort level. I wanted to produce this time around, but I didn’t think I was ready to do it alone, so he was the ideal collaborator: someone who knows about the details of producing a record and whose instincts I trust, but who would still give me the reins sometimes, let me learn a lot by doing.”

With Wong sharing the helm, a fresh, adventurous sound emerged from the studio. Inland Territory opens with “The Last Snowfall,” where seemingly random vinyl-record crackles emerge to form a hypnotic pattern, and interlocking choral lines soar over Wurlitzer piano: this both is, and isn’t, the Vienna Teng you’d expect from her previous work. It’s followed immediately by “White Light,” a pop anthem shot through with quirky keyboards and electric guitar, and a surprising fierceness in Teng’s voice: “If you knew it was wrong, why did you do it? You don’t know, you didn’t mean to, it slipped your mind?” Her classical piano training still shines on several tracks, especially the Debussy-like cascades in “Antebellum” and the giddy fluttering of “Stray Italian Greyhound,” this time playing counterpoint to Wong’s intricate string arrangements. Even in pared-down numbers, like the plaintive ballad “Kansas,” subtle touches—a distant wash of cymbals, elegiac horns—bring out the emotion in Teng’s vocals more vividly than ever.

The keystone of the album, though, comes halfway through the arc of this twelve-song collection. “Grandmother Song,” recorded live in an old Victorian house in San Francisco, is a raucous, rebellious tribute to Teng’s forebears, rendered with signature acuity. “No one’s gonna take care of you in that world you got yourself into,” she sings over fiddle and kitchen-utensil percussion, channeling a disapproving matriarch. “All the good boys—oh baby, they’re in grad school.” But as she recounts a life full of wartime upheaval, in an age before gender equality, cheeky parody gives way to moving testimony; it’s clear that this woman has every reason to urge her granddaughter toward education, security, a husband with a PhD. The song breaks new ground in numerous ways for Teng, a first-generation Chinese-American who previously avoided writing about her cultural heritage. “Basically I was trying to rap from my grandma’s point of view,” she jokes. “Or write a back-porch country jam, or something. I really wasn’t sure if I could pull it off! But it was the only viable way of writing about her that I could think of. I wanted to use a solidly American musical style, use that to express the force of my grandma’s personality—kind of a way to celebrate her and refuse her advice at the same time.”

She continues, “I’ve been grappling with that a lot lately: how I have certain obligations to both the past and the future, and they’re not always easily reconciled. I think it’s important to feel the full weight of history sometimes, but there’s also a place for being fearless about things…you know, being naïvely hopeful, taking risks. I’ve been given a pretty amazing life, and I’m grateful for everything it took to put me here. So now the question is, ‘How do I spend this inheritance wisely?'”

That inheritance, as it turns out, includes a global awareness as well as family biography. In the final third of the album, where another artist might relegate weaker material, Teng pulls out all the stops instead. Her imagination radiates outward, running dark and detailed. “No Gringo” uses lap steel and a loping groove to evoke a furtive border crossing in the American Southwest, while “Watershed” gives voice to geology itself:

I’ve done this many times before you
ashen sky, lightning storms
deltas to desert plains
wartime on every border…

Most unsettling is “Radio,” in which a sheltered, San Francisco-dwelling narrator imagines her local bus shattered by a suicide bomber, the city shut down by civil war. Disembodied whispers weave in and out of an insistent, off-kilter drumbeat, and atonal drones build to wails of almost unbearable intensity. “The idea is, ‘You’ve come with us this far; trust us and follow a little further,’” Teng says. “I wrote these songs for people who listen closely, who’re willing to be challenged by what they hear. It’s definitely not mood music.”

Luckily there is a reward for tenacity: the gorgeous “St. Stephen’s Cross,” a closing track that gracefully merges the album’s extremes. At times replete with swirling guitars, flourishes on tack piano and cathedral choir, other times spare and intimate, it follows a couple caught up in a revolutionary moment—“the night the wall was drowned/in the surging of that tidal crowd.” All of the recurring themes of Inland Territory are here: grand ambition and introspection, dissonance and simple beauty, powerful emotions seen in their wider context. It’s a love song, sure. A pop song, even. But underneath the pleasant catchiness, there are whole worlds contained in this brief episode of music, layers of meaning packed into a handful of words. Teng has always been a songwriter of enormous potential, and this album is that promise come to full fruition. This is, as she sings in the final verse, “an old world made new.”

A late bloomer, maybe. But it’s been well worth the wait.

 

 


 

On Tour

12.08.10 D-Köln Altes Pfandhaus web
13.08.10 D-Jena Kulturarena web
T 03641-498060
14.08.10 D-Kassel Kulturzelt web
T 0561-203204
15.08.10 D-Aachen Burg Wilhelmstein web

 

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